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Die Atemschutzgruppe

Jeden zweiten Donnerstag um 19:30Uhr treffen sich einige Kameraden zusätzlich zum Dienst

 in einer der beiden regulären Gruppen zur Atemschutzausbildung.


Der schwere Atemschutz (d.h. mit Pressluftgeräten) hat in den letzten Jahrzehnten immer

mehr an Bedeutung gewonnen und ist einer der wichtigsten Bereiche innerhalb einer Feuerwehr.

Der schwere Atemschutz wird immer benötigt, wenn die Éinsatzkräfte durch Sauerstoffmangel

oder Atemgifte oder auch zu starke Hitze gefährdet werden. Dass er immer wichtiger wurde liegt














Menschen in brennenden Bereichen könnten von Feuerwehrleuten ohne eine besondere Atemschutzausbildung, Schutzkleidung und Technik heutzutage in den meisten Fällen nicht mehr gerettet werden!

Auf die Atemschutzgeräteträger wirken daher erhöhte Belastungen durch

Erschwerte Atmung unter Atemschutz

Hohes Zusatzgewicht (bei voller Ausrüstung ca. 20kg zusätzlich)

Verminderte Beweglichkeit durch Ausrüstung

Hitze durch Schutzkleidung und Einsatzbedingungen

Verminderte Sicht durch Maske und evtl. Rauch

Erschwerte Verständigung

Psychische Belastung durch die Einwirkung der obigen Faktoren, Zeitdruck unter Einsatz, Lärm…

Um auf diese Belastungen möglichst gut vorbereitet zu sein, werden in der Atemschutzgruppe gezielt regelmäßig Gewöhnungsübungen durchgeführt und verschiedenste Einsatztechniken sowie der sichere Umgang mit den Geräten trainiert. Dazu gehören nicht nur die Übung mit den Atemschutzgeräten selbst, sondern auch mit speziellen Hilfsmitteln, wie z. B. einer Infrarotkamera zum Finden vermisster Personen, besondere Bergungsmittel, spezielle Einsatztechniken zum Betreten und Durchsuchen von Gebäuden und zum Löschen von Bränden mit möglichst geringen Wasser- und Rauchschäden.

Voraussetzung für die Teilnahme am Atemschutz ist daher unter anderem eine gute körperliche Fitness, die mindestens einmal jährlich auf einer speziellen Atemschutzübungsstrecke geprüft wird und alle drei Jahre durch einen intensiven Gesundheitscheck (G26-Untersuchung) festgestellt werden muss.



1. Am ständig wachsenden Einsatz von Kunststoffen in Haushalten, Häuserdämmungen und Fahrzeugen, die imBrand bzw. unter Hitze Atemgifte frei setzen und teilweise mit sehr hoher Hitzeentwicklung verbrennen. So können selbst Fahrzeugbrände im Freien heute oft nur unter Atemschutz bekämpft werden.

2. Die deutlich verbesserten Einsatztaktiken: Während früher Brände      meistens aus größerem Abstand mit großen Wassermengen gelöscht wurden, ist es dank der heutigen Technik oft möglich, diese mit geringen Wassermengen aus der Nähe zu bekämpfen.

Atemschutz 1